Nachrichtenagentur Xinhua, London, 30. April (Reporter Gao Wencheng) Brand Finance Group, eine Markenbewertungsagentur mit Hauptsitz in London, England, veröffentlichte am 30. April den Bericht „Top 50 der wertvollsten Marken in der globalen Luftfahrtindustrie 2026“. Daraus ging hervor, dass insgesamt 11 chinesische Luftfahrtmarken auf der Liste standen und in Bezug auf die Anzahl der Marken auf der Liste weltweit an erster Stelle standen.
Der Bericht zeigt, dass China Southern Airlines, Air China und China Eastern Airlines zu den drei besten chinesischen Fluggesellschaften auf der Liste gehören. In der gleichzeitig veröffentlichten Liste der 25 weltweit führenden Flughafenmarken standen Flughäfen in Peking, Shanghai und Guangzhou auf der Liste, was die kontinuierliche Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der chinesischen Luftfahrtdrehkreuze widerspiegelt.
Nach den neuesten Daten des World Travel and Tourism Council wird Chinas touristische Wirtschaftsleistung im Jahr 2025 um 9,9 % wachsen, eine Wachstumsrate, die mehr als doppelt so hoch ist wie der weltweite Durchschnitt. Die Agentur prognostiziert, dass China bis zum Jahr 2030 voraussichtlich die größte Tourismuswirtschaft der Welt sein wird.
Yideng Chen, Präsident der Brand Financial Group China, sagte, dass sich der Incoming-Tourismusmarkt mit der kontinuierlichen Ausweitung der visumfreien Politik Chinas und der umfassenden Umsetzung von Erleichterungsmaßnahmen wie 144-Stunden-Visumfreiheit im Transit weiter erwärmt. Chinesische Flughäfen und Fluggesellschaften optimieren weiterhin ihre Servicegarantien, das Passagiererlebnis verbessert sich weiter und die internationale Sichtbarkeit und Reputation nehmen stetig zu.
Der Bericht wies auch darauf hin, dass die Branche aus Sicht der gesamten globalen Luftfahrtindustrie nach der Erholung im Jahr 2025 in eine Phase der strukturellen Leistungsverbesserung eingetreten ist. Der Ausbruch des Krieges im Nahen Osten zu Beginn dieses Jahres und seine Spillover-Effekte haben jedoch neue Auswirkungen auf die globalen Fluggesellschaften mit sich gebracht.
In dem Bericht heißt es, dass die Drehkreuzfluggesellschaften in der Golfregion am stärksten betroffen seien. Ihre Routen sind in hohem Maße von Transitknotenpunkten am Golf und einem reibungslosen Luftraum abhängig. Sobald sie eingeschränkt sind, werden sie strukturellem Betriebsdruck ausgesetzt sein. Gleichzeitig sind auch Billigflieger in Südasien aufgrund ihrer sensiblen Marktpreise und ihrer geringen Fähigkeit, Schwankungen standzuhalten, erheblich vom Konflikt betroffen. Auch europäische Full-Service-Fluggesellschaften stehen vor Herausforderungen wie steigenden Treibstoffkosten.

