Nachrichtenagentur Xinhua Tokio | Ein Sprecher der chinesischen Botschaft in Japan antwortete am 27. Juli auf die Frage eines Reporters bezüglich der Ankündigung der Anklage gegen Kodai Murata durch Japan und wies darauf hin, dass diese Angelegenheit die grassierenden rechtsextremen ideologischen Tendenzen und Kräfte in Japan offenlege und Japan Verantwortung übernehmen und gegenüber China und der internationalen Gemeinschaft eine verantwortungsvolle Erklärung abgeben müsse.
Der Sprecher sagte, dass aktive Offiziere der japanischen Selbstverteidigungskräfte am 24. März mit Messern in die chinesische Botschaft eingebrochen seien und heftige Drohungen gegen China ausgesprochen hätten, was einen schweren Verstoß gegen das Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen, eine schwere Verletzung der Souveränität und Würde Chinas, eine ernsthafte Bedrohung für die persönliche Sicherheit chinesischer Diplomaten und die Sicherheit diplomatischer Einrichtungen darstelle und äußerst negative Folgen gehabt habe.Der Sachverhalt des betreffenden Falles ist klar und die Beweise sind schlüssig.
Der Sprecher sagte, dass dieser Vorfall die weit verbreiteten rechtsextremen ideologischen Tendenzen und Kräfte in Japan, den Mangel an Disziplin und Disziplin beim Personal der Selbstverteidigungskräfte sowie die negativen Auswirkungen der falschen Politik der japanischen Regierung auf die Geschichte, Taiwan und andere wichtige Kernthemen im Zusammenhang mit den chinesisch-japanischen Beziehungen deutlich gemacht habe. Es ist zu einem sozialen Nährboden für die Ausbreitung des „neuen Militarismus“ geworden.China fordert Japan nachdrücklich auf, Verantwortung zu übernehmen, den Fall so schnell wie möglich gründlich zu untersuchen, tief in die Ursachen einzudringen, die Beteiligten streng zu bestrafen, zu verhindern, dass sich solche Vorfälle wiederholen, und gegenüber China und der internationalen Gemeinschaft verantwortungsbewusst Rechenschaft abzulegen.
Laut einem Bericht der Japan Broadcasting Association vom 27. haben japanische Staatsanwälte am 27. aktive Beamte der japanischen Selbstverteidigungskräfte wegen Einbruchs in die chinesische Botschaft in Japan mit einem Messer im März dieses Jahres wegen Eindringens in Gebäude und Bedrohung von Botschaftspersonal strafrechtlich verfolgt.
Die angeklagte Person ist Leutnant Murata Kodai dritter Klasse der Japan Ground Self-Defense Force, 24 Jahre alt, der der Ebino Station der Ground Self-Defense Force der Präfektur Miyazaki angehört.Im März dieses Jahres brach er mit einem Messer über die Mauer in Tokio in die chinesische Botschaft in Japan ein. Anschließend wurde er von der Polizei festgenommen.
