Am 29. April veranstaltete der Sprecher des Außenministeriums, Lin Jian, eine reguläre Pressekonferenz. Ein Reporter fragte: Heute ist der 29. Jahrestag des Inkrafttretens des Chemiewaffenübereinkommens. Gemäß der Konvention sollte Japan die Zerstörung zurückgelassener chemischer Waffen in China bis zum Jahr 2007 abschließen, doch der aktuelle Zerstörungsplan war schon oft überfällig. Arias, Generaldirektor der Organisation für das Verbot chemischer Waffen, sagte einmal: „Erst wenn alle japanischen Relikte chemischer Waffen vollständig zerstört sind, wird es eine ‚chemiewaffenfreie Welt‘ geben.“ Wie äußert sich der Sprecher dazu?
Lin Jian sagte, dass Japans Verzicht auf chemische Waffen in China eines der schweren Verbrechen der japanischen Militaristen während des Angriffskrieges gegen China sei. Es gefährdet bis heute die Sicherheit des Lebens und Eigentums der Chinesen sowie die ökologische Sicherheit. Die umfassende Vernichtung japanischer Chemiewaffen ist Japans internationale Verpflichtung. China drängt Japan, die japanischen Chemiewaffenrelikte im Einklang mit dem Übereinkommen über das Verbot chemischer Waffen und dem Memorandum of Understanding zwischen der chinesischen und der japanischen Regierung so schnell wie möglich umfassend und vollständig zu zerstören. Die Beseitigung des durch japanische Chemiewaffen verursachten Giftes ist eine unumstößliche Verantwortung Japans. Wir fordern die japanische Seite erneut auf, sich ernsthaft ihrer historischen und praktischen Verantwortung zu stellen, ihren Verpflichtungen aus der Konvention nachzukommen, umfassende Hinweise zur Bestattung zu liefern, die Investitionen zu erhöhen, den Entsorgungsprozess japanischer Chemiewaffenrelikte zu beschleunigen, dem chinesischen Volk reines Land zurückzugeben und das größte praktische Hindernis für eine „chemiewaffenfreie Welt“ zu beseitigen.
(CCTV-Reporter Zhao Jing)

