Am 19. erfuhr ein Reporter des Hauptbahnhofs, dass die Angriffe am Hauptbahnhof von Taipeh und an der MRT-Station Zhongshan zu insgesamt vier Toten und fünf Verletzten geführt hatten, darunter auch die Täter.
Nach Angaben der Feuerwehr und der Polizei der Stadt Taipeh warf der 27-jährige Angreifer namens Zhang am 19. gegen 17:30 Uhr Rauchbomben auf den Bahnhof Taipei und schlitzte Menschen mit einem Messer auf, wobei zwei Menschen verletzt wurden. Dann ging er zur MRT-Station Zhongshan, warf Rauchbomben auf die Straße und brach dann mit einem Messer in den Eslite Nanxi-Laden ein, wobei er unterwegs viele Passanten aufschlitzte. Der Angreifer betrat das Einkaufszentrum, kletterte in den fünften Stock und sprang vom Gebäude, während er von der Polizei umzingelt war.
Nach dem Vorfall wurden insgesamt neun Verletzte ins Krankenhaus eingeliefert. Nach Angaben des Krankenhauses waren am 19. um 22:30 Uhr vier Menschen, darunter der Angreifer, tot.
Nach dem zufälligen Verletzungsvorfall richtete die Verwaltungsbehörde der Stadt Taipeh die „1219 Emergency Security Response Task Force“ ein. Der Leiter der örtlichen Verwaltungsabteilung forderte die Polizeibehörde und andere Einheiten auf, den Sicherheitswarn- und Inspektionsmechanismus der Stadt zu aktivieren und zusätzliche Polizeikräfte rund um die Sammelpunkte, Bahnhöfe, Geschäftsviertel und Großveranstaltungen Taipeis einzusetzen. Ein Reporter des Hauptbahnhofs entdeckte an einer Straßenkreuzung in Taipeh, dass Polizisten mit Langwaffen Wache hielten.
Die Staatsanwaltschaft des Stadtbezirks Taoyuan gab an, dass der Mann mit Nachnamen Zhang, der das Verbrechen begangen hatte, es versäumt hatte, seinen Wohnsitz zu melden, was dazu führte, dass der „Einstellungsbefehl“ für den Militärdienst nicht zugestellt wurde. Er wurde im Juli dieses Jahres wegen angeblicher Behinderung der Wehrstrafvorschriften gesucht. (Hauptquartierreporter Wang Wenliang)

